Traditionelle Chinesische Veterinärmedizin

Was ist Traditionelle Chinesische Veterinärmedizin (TCVM) ?

Die TCVM findet als eine Jahrtausendealte Heilmethode aus China in den letzten Jahrzehnten in Westeuropa immer mehr Anhänger. In der TCVM, auch besser als Akupunktur bekannt, werden mit Hilfe von Nadeln, Wärme (Moxibustion), in Neuerer Zeit auch mittels Laser oder Elektrizität bestimmte Punkte, die Akupunkturpunkte gereizt. Diese Punkte sind untereinander zu den so genannten Meridianen verbunden. Hierin zirkuliert Energie, das Qi. Störungen des Energieflusses führen zu Krankheiten.

Wie funktioniert TCVM?

Durch die Reizung (klassisch mit Nadeln) eines Akupunkturpunktes wird dem Körper ein Signal gegeben, das sich im Wesentlichen aus einem Nervensignal und chemischen Botenstoffen des Körpers an der Stichstelle zusammensetzt. Auf Grund dieses Signals werden körpereigene Mechanismen in Gang gesetzt, die die Selbstheilungskräfte aktivieren. Diese Selbstheilungskräfte, die durch die Akupunktur Problemspezifisch aktiviert wurden, wird der Organismus des Patienten so unterstützt, dass er mit der Erkrankung Stück für Stück besser zurechtkommt und die Symptome verschwinden.

Die Philosophie der TCVM

Das oberste Ziel in der TCVM ist es das energetische Gleichgewicht des Organismus wieder herzustellen, Defizite auszugleichen und Überschüsse abzuleiten. Die Energie Qi zirkuliert in den Meridianen ebenso wie innerhalb des Körpers durch die einzelnen Organe.

Der ungestörte Fluss der Energie durch ein Organ oder einen Meridian ist die Grundlage eines energetischen Gleichgewichts im Organismus. Störungen dieses Flusses an einer Stelle ziehen unweigerlich Störungen im Energiefluss an anderer Stelle nach sich.

Die TCVM-Behandlung

Um die für den Patienten optimalen Akupunkturpunkte herauszufinden ist vor der ersten Behandlung eine gründliche Anamnese erforderlich. Hierbei werden auch Dinge erfragt, die scheinbar in keinerlei Zusammenhang mit der vorliegenden Erkrankung zu stehen scheinen. Diese Details sind sehr wichtig, da in der TCVM nur die GESAMTHEIT der Symptome am Ende zu einer Diagnose führt.

Erst nach der Anamnese wird das Tier genau untersucht um die Diagnose abzuschließen und die für das Tier zu diesem Zeitpunkt optimalen Punkte zu ermitteln. Häufig werden die Punkte in den einzelnen Sitzungen wechseln, da diese stets neu bestimmt werden.

Einsatzmöglichkeiten der TCVM

Unterstützende Begleitung der Schulmedizinischen Therapie zum Beispiel bei: